Im Rahmen des Jagstzeller Ferienprogramms hieß es für neun Kinder zwischen 8 und 14 Jahren: „Vorhang auf für einen spannenden Blick hinter die Kulissen von „Max und Moritz“!“ Einen ganzen Vormittag lang durften die jungen Teilnehmer beim Verein Kulturgestalten in der Jagstzeller Turnhalle erleben, wie Theater funktioniert – und das nicht nur aus der Zuschauerperspektive.
Nach einem kurzen Schauspieltraining, bei dem sich alle mutig auf die Bühne wagten, ging es gleich kreativ weiter: Mit Trommeln, Rasseln und anderen Percussion-Instrumenten machten die Kinder Geräusche zu verschiedenen Szenen und sorgten damit für echtes Theaterfeeling. Staunen löste auch der Technikteil aus – Licht und Ton wurden erklärt und gleich ausprobiert.

Ein besonderes Highlight war die Maske: Dort wurden die Kinder professionell geschminkt und verwandelten sich in kleine Bühnenstars.

Mit viel Fantasie gestalteten die Kinder außerdem ihre eigenen Kostüme und bastelten Angeln für die berühmte Hähnchen-Szene des diesjährigen Kindertheaterstücks „Max und Moritz“. Zum Abschluss durften sie schließlich selbst auf und hinter der Bühne stehen und erleben, wie es sich anfühlt, im Rampenlicht zu sein.


„Es war toll zu sehen, mit welcher Freude und Neugier die Kinder dabei waren. Sie haben an diesem Vormittag das Theater von einer neuen Seite kennengelernt“, so Tobias Brunner, der erste Vorstand der Kulturgestalten, begeistert.
Das Ferienprogramm hat damit eindrucksvoll gezeigt: Theater ist nicht nur Zuschauen – sondern Mitmachen, Ausprobieren und Staunen!